Das Bayerische Schulmuseum Ichenhausen

Das Bayerische Schulmuseum ist seit 1984 ein Zweigmuseum des Bayerischen Nationalmuseums in München.

Wollten Sie immer schon einmal wissen, was es in unserem Schulmuseum alles zu entdecken gibt?
Viel Spaß mit unserem neuen Image-Film!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Museum!

https://www.youtube.com/watch?v=0gPThdg8XZA

Die Geschichte des Lehrens und Lernens

Die 2018 neu eröffnete Dauerausstellung präsentiert kompakt und doch abwechslungsreich in neun Räumen die Geschichte des Lehrens und Lernens von der Steinzeit bis in die Gegenwart.

Die neue Ausstellung legt dabei neben interessanten und spannenden Objekten großen Wert auf einen aktiven Besucher: Mitmachstationen zu ausgewählten Unterrichtsfächern regen dazu an, Neues zu lernen und Gelerntes aufzufrischen. So können Sie in einer mittelalterlichen Schreibstube auf und mit unterschiedlichsten Materialien schreiben. An einem Flaschenzug können die eigenen Kräfte gemessen werden. Und nach dem berühmten Modell von Adam Riese kann man die Grundrechenarten wiederholen.

Das Bayerische Schulmuseum in Ichenhausen ist ein lebendiges Museum: Neben der neuen Dauerausstellung hat das Museumsteam Workshops und Spezialführungen für alle Altersgruppen im Programm, darunter auch die Teilnahme an einer „historischen Unterrichtsstunde“.

Tora & Tablet - Geschichte der Jüdischen Schule in Bayern

Seit dem 20. Mai 2026 zeigt das Bayerische Schulmuseum Ichenhausen den neuen Ausstellungsbereich „Tora & Tablet. Geschichte der Jüdischen Schule in Bayern“.

Auf rund 200 m² geben Modelle, historische Fotografien, Interviews und interaktive Stationen vielfältige Einblicke in die Geschichte jüdischer Bildung in Bayern – vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Der Schwerpunkt der Präsentation liegt auf dem 19. und 20. Jahrhundert: von der Einführung der Schulpflicht für jüdische Kinder im Jahr 1804 bis zur Gründung des Jüdischen Gymnasiums am Münchner St.-Jakobs-Platz im Jahr 2016. Gemeinsam mit der ehemaligen Synagoge und dem jüdischen Friedhof erweitert der neue Ausstellungsbereich die jüdische Erinnerungskultur in Ichenhausen auf eindrucksvolle Weise.

Das historische Klassenzimmer

Nehmen Sie Platz in einer der engen Schulbänken im Klassenzimmer aus dem Jahr 1920. Manch ein Besucher fühlt sich an seine eigene Schulzeit erinnert, wenn er kratzend mit dem Griffel auf die Schiefertafel schreibt und versucht, einige Buchstaben in der sogenannten „deutschen Schrift“, der Süterlinschrift, zu entziffern. Gerne können Sie hier – nach Voranmeldung – mit Ihrer Gruppe eine historische Unterrichtsstunde erleben und das strenge „Fräulein Lehrerin“ hautnah kennen lernen.

Atelier

In unserem Atelier im Kindergartenbau des Museumsbereichs finden regelmäßig ein- und mehrtägige Kunstworkshops für Kinder und Familien statt.

Außerdem ist das Atelier fester Bestandteil bei unseren museumspädagogischen Vormittagen für Schulklassen – das in der Ausstellung Erlebte kann hier kreativ umgesetzt werden.